Badische Spargelstraße

Badische Spargelstraße



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Die Badische Spargelstraße führt auf rund 136 Kilometern von der berühmtesten Spargelstadt der Welt, Schwetzingen, über Reilingen, Karlsruhe, Rastatt bis nach Scherzheim. Ab Karlsruhe führt die Südroute durch das flache und hier weite Rheintal am Westrand der Ferienregion.

Man kann die Badische Spargelstraße auch gut auf meist eben verlaufenden paralellen Radwegen mit der ganzen Familie im Rahmen eines Fahrradausflugs etappenweise erkunden.

Spargelfelder an sich sind - zugegebenermaßen - nicht gerade der optische Reiz der Landschaft. Aber daneben laden Schlösser, Museen, Gärten, Parks, Badeseen, Freizeitbäder und Freizeitparks zu einem Aufenthalt ein.

Etwa ab Mitte April bis 24. Juni werden die weißen Stangen gestochen, häufig frisch vom Feld verkauft und in unzähligen leckeren Variationen in Gasthöfen und Restaurants angeboten.

In dieser Zeit finden links und rechts der Spargelstraße sehr schöne Spargelfeste statt und die Wirtsleute bitten mit leckeren, erntefrischen Spargelspezialitäten zu Tisch. Nach der Ernte sind die Spargelfelder bis weit in den Herbst hinein an den grünen Pflanzen mit den roten Beeren zu erkennen.

Die Geschichte des Spargels beginnt schon 2000 vor Christus, lateinisch "asparagus" genannt. Die Ägypter, Griechen und Römer haben ihn derzeit bereits angebaut und kultiviert. Im Mittelalter war Spargel eine begehrte Heilpflanze gegen allerlei Zipperlein. Erst der französische Sonnenkönig Ludwig XIV. hat den Spargel für die Neuzeit wieder entdeckt. Der pfälzische Kurfürst Carl Theodor ließ schon im 17. Jahrhundert im heutigen Schlossgarten seiner Sommerresidenz in Schwetzingen dieses "königliche Gemüse" züchten.
Während dieser Zeit kann der Besucher dem Spargelanbauer beim Ernten zusehen und sogar mithelfen.

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